Nachwuchskräfte richtig fördern und fordern. Das innovative Ausbildungskonzept „Junior-Firma“ hilft dabei.

Jedes große Unternehmen hat einmal klein angefangen – mit Begeisterung und dem richtigen Gespür für die Bedürfnisse des Marktes. Diese Fähigkeiten sollen auch die Jungen erlernen, damit sie später zum Erfolg beitragen können. In klassischen Ausbildungssituationen fällt dies aber oft schwer. Das Konzept der Juniorfirma findet deshalb immer mehr Verbreitung: Nach dem Motto „learning by doing“ entdecken Auszubildende in der „Firma in der Firma“ unternehmerisches Denken und Handeln.

Da beispielsweise die Junior-Firma in der BSH-Zentrale keine Produkte herstellen kann, bieten die Jungunternehmer Serviceleistungen in drei Sparten: Im Sektor „Veranstaltungsmanagement“ bieten sie die Organisation von Workshops, Geschäftsessen und Feiern jeder Art. Außerdem beraten sie als „Junior-Unternehmensberatung“ bei kleineren Projekten – ohne dem Inhouse Consulting Konkurrenz zu machen – und bieten einen Zeitarbeitsservice an, der beim Ausgleich von Personalengpässen hilft. Die Mitarbeit in einem „FÜR-UNS-SHOP“, in dem BSH-Mitarbeiter Hausgeräte kaufen können, rundet das Geschäftsportfolio ab. Abgerechnet werden diese Dienstleistungen über eine eigene Kostenstelle. Und so kann die Junior-Firma - ganz wie im wahren Leben - auch Minus erwirtschaften. Damit das aber nicht passiert, hat die Juniorfirma einen eigenen Business- und Absatzplan, einen Geschäftsführer und ein eigenes Budget.

 
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Flyer Junior Firma
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