Energieeffizienz

Der Klimawandel gilt als zentrale gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit. Auslöser sind die hohen Kohlendioxidemissionen (CO2) aus der Nutzung fossiler Energien. Darin sind sich Wissenschaft, Politik und Wirtschaft inzwischen weitgehend einig. Ein Umstieg auf erneuerbare Energien allein kann das Klimaproblem jedoch nicht lösen. Zu rasch wächst der weltweite Energiebedarf aufgrund der hohen Dynamik in den aufstrebenden Märkten und dem steten Wachstum der Weltbevölkerung.

Bei den Konsumenten ist zwar eine zunehmende Sensibilisierung für den Klimaschutz zu verzeichnen, doch im täglichen Handeln schlägt sich das erst langsam nieder. Dabei muss, wer Energie sparen will, auf keinen Komfort verzichten. Denn die effizientesten Hausgeräte sind gleichzeitig auch die hochwertigsten. Angesichts steigender Strompreise macht sich der Kauf eines verbrauchsarmen Geräts außerdem bald bezahlt. Doch in vielen Haushalten fehlt schlichtweg die Kenntnis über die vorhandenen Einsparpotenziale. Dabei ließen sich mit hocheffizienten Hausgeräten allein in Deutschland jährlich über sieben Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen – so viel, wie mehr als 1,5 Millionen Haushalte verbrauchen.

Unser Supereffizienz-Portfolio: Stromsparen sichtbar machen

Um unsere Effizienzfortschritte zu messen und sichtbar zu machen, haben wir 2009 erstmals auf Basis des europäischen Energielabels unsere sparsamsten Geräte in einem Portfolio zusammengefasst. Seither wird es jährlich angepasst; die Zahlen werden von Wirtschaftsprüfern bestätigt. Besonders in diesem Segment wollen wir den Absatz steigern. Denn hier ist der Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, sprich die Energieeinsparung, besonders groß.

Weniger Energieverbrauch

Ziel der BSH ist es, mit ihren supereffizienten Hausgeräten zur Verringerung des Stromverbrauchs in den Haushalten beizutragen. Diesen Beitrag berechnen wir nach klar festgelegten Kriterien. In den ausgewählten Ländern vergleichen wir den Stromverbrauch unserer supereffizienten Geräte mit dem Durchschnittsverbrauch aller 2011 verkauften Geräte im Markt. Die sich daraus ergebenden jährlichen Einsparungen kommen über die gesamte Lebensdauer, die durchschnittlich bei rund zwölf Jahren liegt, zum Tragen und werden deshalb aufaddiert.