Der Kunde als Prüfer
 
Um ein neues Hausgerät zu entwickeln und es erfolgreich im Markt zu etablieren, braucht es zunächst ein grundlegendes Verständnis für die Bedürfnisse der Konsumenten. Die BSH befragt daher Konsumenten in großangelegten Studien weltweit nach ihren Anforderungen an Kühlgerät, Waschmaschine und Co. Entsteht dann nach und nach aus einer anfänglichen Idee ein erster Prototyp, fragen wir uns weiterhin: Sind wir auf dem richtigen Weg? Nutzt ein Konsument ein Feature genau so, wie wir es uns überlegt haben? Müssen wir ein Bedienelement eventuell anders positionieren, um den Komfort zu erhöhen?

Um diese Fragen beantworten zu können, bindet die BSH Konsumenten aktiv in die Produktentwicklung mit ein. Dazu hat der Hausgerätehersteller in München ein so genanntes UX-Labor eingerichtet. UX steht für User Experience und beschreibt, was Nutzer von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen erwarten und wie sie auf die Nutzung reagieren.

Das UX-Labor der BSH ist der Arbeitsplatz von Produktentwicklern, Marketingexperten und Psychologen. Sie beobachten und befragen Konsumenten, während diese BSH-Produkte nutzen. Doch es geht nicht nur um den direkten Austausch. Auch moderne Methoden kommen zum Einsatz, um zu verstehen, was Konsumenten sich wünschen. Setzen die Tester beispielsweise eine Eyetrackingbrille auf, wird registriert, wo der Blick des Nutzers als erstes hingeht, was er besonders intensiv wahrnimmt oder er übersieht. Dies ist wichtig, wenn es darum geht, ein ansprechendes Produktdesign oder die richtige Verpackung zu entwickeln. Auch bei der Frage, wie Konsumenten eigentlich durch die Home Connect App navigieren, liefert diese Blickregistrierungssoftware Antworten, die bei der Weiterentwicklung der App berücksichtigt werden können.

Alle Ergebnisse fließen in die Entwicklung eines neuen BSH-Hausgeräts mit ein, um am Ende dem Konsumenten ein Produkt zu bieten, das bedienungsfreundlich und optisch ansprechend ist und seinen Alltag bereichert.
 
 UX-Labor

Im UX-Labor erforscht die BSH, wie ein Produkt sein muss, um dem Konsumenten ein positives Erlebnis zu  bieten. 


Mit der Eyetracking-Brille wird registriert, wo der Blick des Nutzers als erstes hingeht.